Liebe Leserinnen und Leser,
der Wonnemonat Mai liegt hinter uns und nun geht es mit großen Schritten Richtung Sommer. Darauf wollen wir natürlich vorbereitet sein. Bei uns war jede Menge los:
Über einen wahren Besucheransturm konnten wir uns beim Tag der offenen Tür freuen.
Für unsere Schüler gab es eine ganz besondere Autorenlesung und ganz besonders viel Spaß hatten Schüler und Eltern bei der Familienolympiade. Das alles und mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters. Viel Spaß bei der Lektüre und starten Sie gut in den Sommer!
Sonnige Grüße
Ihr Team der HOGA Schloss Albrechtsberg
Über 350 Besucher beim Tag der offenen Tür
Da war was los! Über 350 Besucher kamen zu unserem Tag der offenen Tür am 14. Mai auf Schloss Albrechtsberg und in unser Schulhaus in der Zamenhofstraße. Hier hatten unsere Gäste einmal die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der HOGA Schloss Albrechtsberg zu werfen.
In verschiedenen Vorführungen zeigten unsere Schüler die praktischen Seiten einer Ausbildung in der Gastronomie. Am Cocktailstand, bei der Zubereitung von Desserts und beim Flambieren durfte nicht nur über die Schulter geschaut, sondern auch ausgiebig gekostet werden. Viele spannende Stationen luden zum Staunen und Mitmachen ein. Natürlich standen unsere Schüler und Lehrer auch für persönliche Gespräche bereit – interessierte Besucher konnten hier alles fragen, was sie schon immer einmal über das Ausbildungsprogramm der HOGA Schloss Albrechtsberg wissen wollten.
Der Tag der offenen Tür war für alle Beteiligten eine rundum gelungene Veranstaltung und wir freuen uns schon auf die nächsten Termine im kommenden Jahr!
Rauschende Ballnacht
Der Walzerball auf Schloss Albrechtsberg hat bereits Tradition. So durften wir auch in diesem Jahr wieder eine rauschende Ballnachtfeiern. Für unser Team ist die prunkvolle Veranstaltungin jedes Jahr eines der aufwändigstenEvents auf Schloss Albrechtsberg. Schon Tage vorher arbeiteten Küche undService auf Hochtouren. Das Menü musste vorbereitet und jede Menge Besteck, Geschirr und Gläser auf Hochglanz gebracht werden. 6330 Einzelteile galt es für den großen Abend zu polieren. Tanz und Genuss waren optimal aufeinander abgestimmt – so erreichte jeder Gang des Menüs pünktlich die Gäste. Zum spektakulären Feuerwerk um Mitternachtgab es für die Ballbesucher noch 350 frische Austern. Bis drei Uhr morgens wurdegetanzt, gefeiert und gelacht. Und als alle Gäste sich verabschiedet hatten, gab es fürunser Team natürlich noch jede Menge aufzuräumen. Für die Gäste und unser Teamwar der Walzerball wieder einmal ein ganz besonderes und beeindruckendes Erlebnis.Bei allen eißigen Helfern aus Küche und Service möchten wir uns an dieser Stellenoch einmal ganz herzlich für ein rundum gelungenes, funkelndes Fest bedanken.
Vergangenheit erlebbar machen
Geschichtsunterricht zum Anfassen fand im Mai im Allgemeinbildenden Gymnasium der HOGA Schloss Albrechtsberg statt. Die Cellistin Anita Lasker-Wall sch, eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters
des Konzentrationslagers Auschwitz, war an der Schule zu Gast und las aus ihrem Buch „Ihr sollt die Wahrheit erben“ vor. Darin hat die 1925 in Breslau geborene Musikerin ihre Erinnerungen an die Zeit des Holocaust festgehalten.
Die Lesung richtete sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe neun, der Klasse 10a sowie an Geschichts- und Deutschlehrer des Gymnasiums der Hotel- und Gaststättenschule. Dass im Unterricht nicht nur das reine Wissen vermittelt wird, sondern auch Inhalte greifbar gemacht werden, ist ein zentraler
Bestandteil des Lehrkonzeptes der HOGA Schloss Albrechtsberg.
„Viel wichtiger als das sture Lernen von Fakten ist es, dass sich unsere Schüler eine eigene Meinung bilden können“, fasst Gudrun Lamm, eine der Geschäftsführerinnen der HOGA Schloss Albrechtsberg den pädagogischen Ansatz der Schule zusammen.
Besonders die Auseinandersetzung mit dem Thema Nationalsozialismus sei ein Kapitel, dessen ganze Tragweite junge Menschen nur schwer nachvollziehen können. „Gerade die Berichte von Zeitzeugen zeichnen ein authentisches Bild der Vergangenheit und können die im Unterricht vermittelten Fakten mit Leben erfüllen“, ergänzt Gudrun Lamm. Die Lesung mit Anita Lasker-Wall sch wurde initiiert von Pfarrer Dr. Matthias Richter, der Stephanus Kirchgemeinde Kleinzschachwitz, der HOGA Schloss Albrechtsberg und der „Weiterdenken – Heinrich Böll Stiftung Dresden e.V.“.
HOGA-Küchenpro in Jury bei Erdgaspokal
Dass unserem Ausbilder Daniel Fischer in der Küche keiner so schnell etwas vormachen kann, wissen wir längst. Jetzt wird es auch offziell.
Daniel Fischer war einer der insgesamt sechs Juroren beim Bundes nale der Landesmeister am 23. Mai in Erfurt! Beim Erdgaspokal wetteifern jedes Jahr junge Hobbyköche der Klassen 7 bis 10 in jeweils vierköpfgen Teams um Punkte, Preise, Titel, die Landestrophäen und den begehrten Bundespokal. Mitmachen können Schülerinnen und Schüler, die hauswirtschaftlichen
Unterricht bzw. das Fach Arbeitslehre belegen und/oder in einer Arbeitsgemeinschaft Kochen oder als Gruppe in ihrer Freizeit aktiv sind, mit
einem dreigängigen, selbst kreierten Menü.
Die Sieger des Erdgaspokals der Schülerköche 2011 kommen aus Wernigerode in Sachsen-Anhalt und heißen Shanna-Maria Pukanjuk, Antonia Schlegel, Lisa Marie Hopstock und Lena Gerecke.
„Verdient gewonnen“, meint Daniel Fischer von der HOGA Schloss Albrechtsberg, der in der Jury des Erdgaspokals saß. „Es ist sehr beeindruckend zu sehen, was Schüler der 8. und 9. Klasse in zwei Stunden für vier Personen im Wert von 18,00 Euro auf die Teller zaubern“, sagte Jury-Mitglied Fischer.
Und der muss es wissen.
Gemeinsam stark
Olympisch ging es im Mai in Mittelschule und Allgemeinbildendem Gymnasium der
HOGA Schloss Albrechtsberg zu. Bereits zum dritten Mal fand im Schulhaus in der Zamenhofstraße die Familienolympiade statt. Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen zeigten sich gemeinsam mit ihren Eltern einmal von der sportlichen Seite.
In neun verschiedenen Disziplinen traten die Eltern-Kind-Teams an: Sprint, Hürdenund Staffellauf, Kugelstoßen, Diskuswurf, Weit- und Hochsprung, Tischtennis und Badminton. Am Ende zählte bei der Familienolympiade allerdings nicht allein das Ergebnis des eigenen Teams, sondern das Gemeinschaftsergebnis der Klasse. Die Schulklasse mit den besten Ergebnissen gewann eine leckere Torte. Mit Aktionen wie der Familienolympiade soll das Gemeinschaftsgefühl und der Zusammenhalt unter den Schülern gestärkt werden.
Berufsfachschule für Hotelmanagement
Die Assistenten für Hotelmanagement starten in die Schulfremdenprüfung.
Am 23. Mai 2011 haben sie sich wacker bei der praktischen Probeprüfung in Alttolkewitz geschlagen. Sie mussten in der Küche Bestandteile eines Drei-Gänge-Menüs kochen und dieses dann Eltern, Freunden und Lehrern unter den kritischen Augen der Prüfer servieren. Alles hat prima geklappt! Da sieht man, was ein zukünftiger Manager neben den betriebswirtschaftlichen Dingen und Sprachfertigkeiten noch alles beherrschen muss.
HOGA-Schüler ist Sachsens Bester!
Der Sächsische Landesmeister der Jugend in den gastgewerblichen Berufen im Bereich Service ist Tom Dressel aus Dresden.
Der 22-jährige Schüler im dritten Ausbildungsjahr an der HOGA Schloss Albrechtsberg setzte sich bei der 18. Landesmeisterschaft in Einsiedel bei Chemnitz gegen Konkurrenz aus dem gesamten Freistaat durch. Zudem erhielt er den Sonderpreis der Jury für die schönste gedeckte Tafel. Im Oktober hat Tom Dressel nun die Chance, den Freistaat bei den Deutschen Meisterschaften in Bonn zu vertreten.
Für die insgesamt zehn Teilnehmer galt es, neben theoretischen Kenntnissen auch praktisches Können in verschiedenen Disziplinen unter Beweis zu stellen. So bestand eine Herausforderung für den Hotel- und Gastronomienachwuchs zum Beispiel darin, eine Tafel für acht Personen festlich einzudecken. Besonderes Geschick war auch beim Tranchieren von Poularde, beim Filetieren von Obst und dem Zubereiten von Rüdesheimer Kaffee gefragt. Höhepunkt war dann das Servieren eines Vier-Gänge- Menüs mit passenden Weinen und Sekt. Wir sind sehr stolz über diesen Erfolg und gratulieren ganz herzlich!
Tom hat sich souverän gegen die starke Konkurrenz durchgesetzt und in den einzelnen Prüfungen Nerven bewiesen.
Unsere Lieblingsrezepte
Über die Hotel- und Gaststättenschule (HOGA) Dresden:
Seit 1991 bildet die HOGA Fachkräfte im Hotel- und Gastgewerbe aus. Sie ist eine Gemeinschaft
von Schulen in freier Trägerschaft. Zum Schulzentrum zählen neben der
Mittelschule und dem Allgemeinbildenden Gymnasium auch eine Fachoberschule,
das Beru iche Gymnasium, die Hotelfachschule und eine Fachschule für Wirtschaft.
Folgende Berufsausbildungen sind an der HOGA möglich: Assistent/-in für Hotelmanagement
(auch mit Bachelor-Direktstudium), Hotelfachmann/-frau oder Koch/Köchin
(auch mit Abitur), Restaurantfachmann/-frau, Fachkraft im Gastgewerbe. Darüber hinaus
bieten wir auch die Weiterbildung zum/zur staatlich geprüften Betriebswirt/-in an.
Insgesamt beschäftigt die HOGA derzeit 150 Mitarbeiter. Rund 1.600 Schüler werden
an den fünf Schulstandorten unterrichtet. Für die Geschäftsführung zeichnen Gudrun
Lamm und Regina Kirschstein verantwortlich.

















